Schneegestöber – Oder: Der Tag, als Oma Grizabella verschwand

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Hey! ❤

Ich habe eine weitere Rezension für euch, ebenfalls zu einem Rezensionsexemplar. Das Buch habe ich bei der Aktion „Bäume raus, Bücher rein“ auf LovelyBooks gewonnen und mich riesig darüber gefreut. Zum Glück hat das Buch meine Erwartungen erfüllt. 😀

Was genau mir gefallen hat, könnt ihr in der folgenden Rezension nachlesen.

liebe Grüße,

Lena ❤

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Genres: Familie, Freundschaft (Kinderbuch)

Verlag: Coppenrath

Einband: fest (Hardcover)

Preis: 12,95€ (Deutschland)

ISBN: 978-3-649-66782-7

Seitenzahl: 233

vergebene Herzen: 4,5/5

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13 : 18 Hochformat
Quelle

Name: Patricia Schröder

geboren: 196

Wohnort: Insel Eiderstedt

Familie: Mann, zwei Kinder

Bücher:

arbeitet als freie Autorin

begann mit Rundfunkessays

später Texte für Anthologien

mittlerweile viele Kinder- und Jugendromane veröffentlicht

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Leonie ist ein echtes Christkind – sie wurde nämlich am 24. Dezember geboren! Ihren 13. Geburtstag und die Weihnachtstage verbringt sie dieses Jahr gemeinsam mit ihrer miesepetrigen Schwester und ihren Eltern auf einer Hallig in der Nordsee, wo ihre Cousine Sünje mit ihrer Familie lebt. Auch der Rest der Verwandtschaft ist angereist: die zickige Cousine Klarissa, deren Bruder Kai, die dazugehörigen und anstrengenden Eltern, Onkel Lothar mit seiner neuen, arroganten Freundin Sabrina und natürlich Oma Grizabella!

Dieses Familientreffen findet aus einem ganz bestimmten Grund statt – Onkel Lothar scheint irgendetwas ankündigen zu wollen, aber nichts passiert. Stattdessen gibt es jede Menge Familienstreit und dann entdecken Leonie und Sünje, was sich in Sabrinas Koffer befindet, belauschen ein Gespräch zwischen ihr und Onkel Lothar und sind entsetzt! Sie müssen die Pläne durchkreuzen, aber das ist gar nicht so einfach.

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Cover:

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WOW, dieses Cover ist richtig schön! Die dargestellte Szene passt hervorragend zum Buch und enthält viele kleine Details. Ein echtes Highlight sind außerdem die glitzernden, fühlbaren Schneeflocken!

Übrigens: Innen sind auch auf allen Seiten Schneeflocken abgebildet, was das Lesen noch versüßt.

Titel:

Hier muss ich leider meckern… „Schneegestöber“ finde ich jetzt zwar nicht perfekt, aber völlig in Ordnung. Bei dem Rest des Titels ist es anders – er verrät einfach zu viel! Das Ereignis, welches hier beschrieben wir – genauso wie im Klappentext – passiert erst ziemlich spät und so wartet man die ganze Zeit darauf. Das ist wirklich schlecht überlegt, weshalb ich in der Gesamtwertung auch einen halben Stern angezogen habe.

Geschichte:

Ich denke, diese Geschichte ist wirklich einzigartig und etwas ganz Besonderes! Allein schon aufgrund des Settings – ich habe nämlich noch nie ein Buch gelesen, das so abgeschnitten von der Welt und dann auch noch mitten im Winter spielt. Das verleiht der Geschichte einen speziellen Charme und fasziniert, zudem man auch merkt, dass so Sachen wie Fernseher, Autos oder Handys kaum eine Rolle spielen. Sie werden vielleicht erwähnt, sind aber einfach kein wichtiger Teil der Geschichte. Doch nicht nur das Setting konnte mich begeistern, auch die gesamte Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen, da Manches ein bisschen mysteriös war und man sich die ganze Zeit fragt, was denn nun in dem Koffer ist. Auch als Leonie und Sünje es schon wissen, erfährt man es als Leser noch nicht und rätselt dann beim Lesen die ganze Zeit. So bleibt es spannend und man möchte immer weiterlesen. Generell habe ich auf die Auflösung hingefiebert und war sehr neugierig, ob ich mit meiner Vermutung richtiglag. Insgesamt herrscht eine gewisse Spannung, weil in dieser Familie eben alles Mögliche passieren kann und man nie wusste, was als Nächstes geschieht oder wer mit wem streitet, dazu aber gleich mehr.

Zudem war eine kleine Liebesgeschichte dabei, die ich wirklich sehr süß fand.

Charaktere:

Wie bereits erwähnt, ist die Familiensituation eine der Sachen, die dieses Buch interessant macht. Alle Personen sind verschiedenen und jeder kommt mit irgendwem nicht so richtig klar oder hat eine andre Meinung. Das ist nicht nur zwischen den Familien so, auch innerhalb der einzelnen Familien gibt es Unterschiede und Meinungsverschiedenheiten oder Probleme, wie zum Beispiel zwischen Leonie und ihrer großen Schwester Anna Sophia.

Zwischen den verschiedenen Familien gibt es sowohl bei den Kindern als auch bei den Erwachsen Unstimmigkeiten, Leonie und Sünje kommen nicht mit der Superzicke Klarissa klar, Sünje und Leonie streiten sich auch mal und so weiter und sofort, während die Erwachsenen sich gegenseitig Ereignisse aus der Kindheit vorwerfen oder sich über Weihnachtsdeko streiten. Natürlich geht es über solche Sachen hinaus, das war nur ein Beispiel. Da all diese Menschen jetzt auf einer witzigen Insel zusammenleben, entstehen noch mehr Spannungen und es ist teilweise sehr lustig, zu lesen, was so passiert.

Bevor ich anfing zu lesen, dachte ich die Hauptperson wäre zehn Jahre alt oder so, aber das hat von Anfang an nicht gepasst, dafür hat sie sich schon viel zu erwachsen verhalten. Das hat sich aber bald geklärt, denn Leonie wird ja schon 13 und dann hat es auch Sinn ergeben. Sie ist ein Teenager in den Anfängen und verhält sich auch genauso. Stück für Stück entdeckt sie neue Seiten an sich, legt die ein oder andere Eigenschaft ab und traut sich was. Während sie manchmal noch über die Insel tobt, lernt sie auch einen Jungen kennen und weiß nicht so recht, was sie von ihm halten soll. All das ist wirklich authentisch und glaubhaft beschrieben.

 Stil:

Dazu gibt es nicht viel zu sagen: Das Buch lässt sich flüssig und angenehm lesen, die Wortwahl passt zu einer dreizehnjährigen Ich-Erzählerin und es wird bildhaft beschrieben, sodass man sich alles gut vorstellen kann. Schön ist ebenfalls, dass man beim Lesen oft über die lustigen Szenen lachen kann.

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„Schneegestöber – oder: Der Tag, als Oma Grizabella verschwand“ ist eine außergewöhnliche Familiengeschichte mit einem zauberhaften Schauplatz und einer leicht mysteriösen Atmosphäre, die durch lustige Szenen aufgelockert wird. Die unterschiedlichen Charaktere und die daraus entstehenden Spannungen sind ein weiterer großer Pluspunkt und machen das Lesen interessant. Das Ganze wird glaubhaft aus der Sichtweise eines dreizehnjährigen Mädchens erzählt. Schade ist nur, dass der Titel und der Klappentext schon sehr viel verraten. Nichtsdestotrotz: Große Leseempfehlung!

herzherzherzherzhalbes-herz

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