Plötzlich in Peru

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Hallo ihr!

Hier kommt meine nächste Rezension. =)

Ich möchte euch heute „Plötzlich in Peru“ vorstellen, mein erstes Buch im Februar. Es hat mir sehr sehr gut gefallen, Näheres könnt ihr in meiner Rezension nachlesen.

Zuerst aber noch ein riesiges Dankeschön an Chantal Schreiber für das Rezensionsexemplar! ❤

liebe Grüße,

Lena ❤

P.S.: Ich habe schon mal ein Buch von Chantal Schreiber rezensiert und verlinken euch die Rezension einfach mal hier! 🙂

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Genre: Reise, Liebe, Freundschaft (Jugendbuch)

Verlag: Planet! (Thienmann-Esslinger)

Einband: fest (Hardcover)

Preis: 19,95 € (Deutschland)

ISBN: 978-3-522-50215-3

Seitenzahl: 640

vergebene Herzen: 5/5

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Quelle

Name: Chantal Schreiber

geboren: in Wien

Wohnort: etwas außerhalb von Wien

Lebenslauf:

abgebrochenes Sprachstipendium nach der Schule

Jobs als Flugbegleiterin, Model und Kellnerin

Arbeit beim Fernsehen

erster Roman „Allein unter Models“ (2007)

Website: www.chantalschreiber.cominhalt-header-neu

Eigentlich ist Elena klar, wie ihre Zukunft aussehen wird, seit sie ein Teenager ist. Studieren, womöglich schon mit dem Freund zusammenziehen, arbeiten, heiraten, Kinder kriegen. Sie wird genau das Gegenteil von dem machen, was ihre Mutter gemacht hat. Den richtigen Jungen/Mann hat sie auch schon lange gefunden und glaubt fest an die gemeinsame Zukunft. Doch nach langer Zeit im Doppelpack beschließt ihr Freund Theo plötzlich, nach Innsbruck zu ziehen, um dort zu studieren und es scheint nicht so, als wolle er sie überhaupt dabeihaben. Elena ist verunsichert und ihr Plan hat sich in Luft aufgelöst, als sie den Anruf einer Mitschülerin bekommt. Diese wollte eigentlich für drei Monate als Volontärin nach Peru, doch sie hat sich verletzt und sucht nun verzweifelt nach einer Nachfolgerin, um die Reise nicht stornieren und die Organisatoren in Peru enttäuschen zu müssen. Zunächst lehnt Elena, aber dann denkt sie noch einmal darüber nach und macht sich schließlich auf den Weg nach Peru.

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Cover:

Das Cover finde ich wirklich schön! Es passt sehr gut zum Buch, strahlt einen gewissen Charme aus und zieht die Aufmerksamkeit auf sich! Dazu trägt sicherlich auch der tolle Kontrast zwischen grün und lila-pink bei.

Titel:

„Plötzlich in Peru“ – das beschreib perfekt, was passiert. In wenigen Tagen muss Elena sich auf eine dreimonatige Reise vorbereiten und plötzlich ist sie dann schon da.

Geschichte:

Ich fand das Buch unglaublich fesselnd und wollte immer wissen, wie es weitergeht oder was Elena als Nächstes passiert, was aber gar nicht daran lag, dass viel Spannungsaufbau da gewesen wäre. Klar, eine gewisse Grundspannung gab es schon, aber die hat sich eher selten gesteigert. Doch das ist bei diesem Buch auch überhaupt nicht wichtig, denn die Peru zieht den Leser in seinen Bann. Mit jeder Seite hat sich mir ein Stück dieser mir fremden Welt offenbart, ich wurde in die Geschichte hineingesogen und es fühlte sich an, als wäre ich wirklich dort und würde all das erleben, sehen oder hören. Alles, was über Peru erzählt wird, hat mich fasziniert und neugierig gemacht und genau diese Faszination reicht schon, um den Leser oder die Leserin zu fesseln. Indem das Ganze noch mit Elenas persönlicher Geschichte jenseits ihrer Peru-Erlebnisse verwoben wurde, wird es noch schöner und spannender zu lesen. Außerdem gibt es der gesamten Geschichte einen guten Rahmen und lockert sie etwa auf. Logischerweise war durchaus auch etwas schwerere Kost (aber nicht extrem) dabei, nicht nur die schönen und typischen Seiten Perus waren Teil der Geschichte.

Am Anfang jedes Kapitels befindet sich ein kleiner, grau hinterlegter Infotext über eine Sache, die dann im jeweiligen Kapitel wichtig wird. So lernt man etwas und muss kein Vorwissen über Peru mitbringen, um alles zu verstehen. Man kann sich auch vorstellen, dass Elena diesen kurzen Text ebenfalls gelesen hat.

Charaktere:

Auch die Charaktere waren für mich ein riesiger Pluspunkt! Es sind sehr, sehr viele verschiedene Menschen, auf die Elena während ihrer Zeit in Peru trifft und alle haben ihre eigene Geschichte, haben oft noch verschiedene Verbindungen untereinander und trotzdem hatte ich keinerlei Probleme damit, sie auseinanderzuhalten oder mich an sie zu erinnern. Außerdem haben alle Charaktere, die wirklich Peruaner oder Peruanerinnen sind, immer eine ganz bestimme Bedeutungen und repräsentieren sozusagen einen Aspekt ihres Landes. Das war unglaublich gut gemacht, denn so ist es möglich, dass Elena wirklich viel mitbekommt (und man selbst als Leser), ohne dass es unnatürlich oder zu viel wirkt.

Elena selbst mochte ich auch sehr gerne, weil sie einfach menschlich war. Das mag jetzt komisch klingen, aber es ist wirklich so. Sie hat viele Fehler und ist ab und zu auch nervig, aber trotzdem war sie mir sympathisch und ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Sie hat sich weiterentwickelt, dazugelernt und nach und nach schlechte Gewohnheiten abgelegt.

Stil:

Ich weiß wirklich nicht, warum es so ist, aber bei jedem Buch, das ich von ihr lese, mag ich Chantal Schreibers Stil sehr gerne und empfinde ihn als einzigartig. Das liegt zum einen auf jeden Fall am Humor, aber was es sonst noch ist… Keine Ahnung. Auf jeden Fall gefällt es mir. Bei diesem Buch ist mir zudem besonders aufgefallen, welche intensive und eindringliche Wirkung die Geschichte hatte. Manchmal waren es so viele Eindrücke auf einmal, dass es mir sogar zu viel wurde und ich eine kurze Pause machen musste. Das lässt alles real wirken und ist definitiv ein Zeichen dafür, dass Chantal Schreiber eine gute Wortwahl hat und gut anschaulich beschreiben kann.

Da in Peru nun mal Spanisch gesprochen wird und Elena zur Hälfte Spanierin ist, wird natürlich auch im Buch viel Spanisch gesprochen. Mir hat das das Lesen allerdings keineswegs erschwert, obwohl ich kein Spanisch kann. Entweder kann man sich die Sachen herleiten oder sie sind nicht so wichtig und falls doch, werden sie irgendwie nochmal wiederholt.

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„Plötzlich in Peru“ ist ein wundervolles Buch! Die Geschichte ist eine perfekte Mischung aus Eindrücken von Peru und persönlichen Sachen über Elena und hat mich bis zum Schluss fasziniert und gefesselt. Perfekt wird es durch die vielen, unterschiedlichen Charaktere und den genialen Stil, der der Geschichte eine unglaublich intensive Wirkung verleiht. Unbedingt lesen!

herzherzherzherzherz

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